Objekt
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Licht
Flügelleuchte
Es gibt eine seltene Kategorie von Designs, die sich sowohl in der Geschichte verwurzelt als auch völlig frei von ihr anfühlt. Die Stehleuchte „Wing“, die Kenneth Bergenblad Ende der 1970er Jahre entworfen hat, gehört zu dieser elitären Gruppe. Ihre Silhouette – ein schlanker Schaft, gekrönt von einem geschwungenen, polierten Aluminiumschirm.
Standort
Schweden
Standort
Schweden
Jahr
1970s
Jahr
1970s
Designer
Kenneth Bergenblad
Designer
Kenneth Bergenblad
Materialien
Poliertes Aluminium
Materialien
Poliertes Aluminium

Die Geschichte der Stehlampe „Wing“
Die Geschichte der Stehlampe „Wing“
Es gibt einen ganz bestimmten Moment am späten Nachmittag, in dem sich das Licht in einem Raum von rein funktional zu stimmungsvoll wandelt. Genau in diesem Übergang entfaltet die Wing Stehleuchte ihre ganze Wirkung.
Die Ende der 1970er Jahre von Kenneth Bergenblad entworfene Leuchte entstand aus dem Wunsch heraus, die strenge, klare Formensprache des schwedischen Modernismus mit einer organischen Verspieltheit zu verbinden. Bergenblad ließ sich von der Bewegung der Natur inspirieren – insbesondere von der mühelosen Neigung eines Vogelflügels, wenn dieser eine Thermik aufnimmt – und setzte diese Anmut in poliertes Aluminium um.
Die Schönheit der Wing liegt in ihrer Dualität. Auf den ersten Blick ist sie ein minimalistischer Wächter: eine schlanke, vertikale Linie, gekrönt von einer schimmernden horizontalen Fläche. Doch bei einer sanften Berührung dreht sich der Schirm und durchbricht so seine eigene Symmetrie. Wenn sich der „Flügel“ neigt, lenkt er das Licht um – und wirft einen gebündelten Schein für einen ruhigen Leseabend oder strahlt nach oben, um eine weiß getünchte Wand in sanftes, indirektes Licht zu tauchen.
Für einen Designer ist diese Leuchte ein Werkzeug der Verwandlung. Sie schlägt eine Brücke zwischen der schweren Beständigkeit von Möbeln aus der Mitte des Jahrhunderts und dem luftigen, experimentellen Geist der Zukunft. Sie steht nicht einfach nur in einer Ecke, sondern tritt in Wechselwirkung mit der Architektur des Raumes und beweist, dass selbst das strengste Design einen Moment finden kann, um zu fliegen.
Es gibt einen ganz bestimmten Moment am späten Nachmittag, in dem sich das Licht in einem Raum von rein funktional zu stimmungsvoll wandelt. Genau in diesem Übergang entfaltet die Wing Stehleuchte ihre ganze Wirkung.
Die Ende der 1970er Jahre von Kenneth Bergenblad entworfene Leuchte entstand aus dem Wunsch heraus, die strenge, klare Formensprache des schwedischen Modernismus mit einer organischen Verspieltheit zu verbinden. Bergenblad ließ sich von der Bewegung der Natur inspirieren – insbesondere von der mühelosen Neigung eines Vogelflügels, wenn dieser eine Thermik aufnimmt – und setzte diese Anmut in poliertes Aluminium um.
Die Schönheit der Wing liegt in ihrer Dualität. Auf den ersten Blick ist sie ein minimalistischer Wächter: eine schlanke, vertikale Linie, gekrönt von einer schimmernden horizontalen Fläche. Doch bei einer sanften Berührung dreht sich der Schirm und durchbricht so seine eigene Symmetrie. Wenn sich der „Flügel“ neigt, lenkt er das Licht um – und wirft einen gebündelten Schein für einen ruhigen Leseabend oder strahlt nach oben, um eine weiß getünchte Wand in sanftes, indirektes Licht zu tauchen.
Für einen Designer ist diese Leuchte ein Werkzeug der Verwandlung. Sie schlägt eine Brücke zwischen der schweren Beständigkeit von Möbeln aus der Mitte des Jahrhunderts und dem luftigen, experimentellen Geist der Zukunft. Sie steht nicht einfach nur in einer Ecke, sondern tritt in Wechselwirkung mit der Architektur des Raumes und beweist, dass selbst das strengste Design einen Moment finden kann, um zu fliegen.
Urheberrecht
Bilder mit freundlicher Genehmigung von Audo Copenhagen
Urheberrecht
Bilder mit freundlicher Genehmigung von Audo Copenhagen



